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++++ Nordlicht Stipendium 2006 ++++
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Im Jahr 2006 hat sich für vier Bewerber der persönliche soziale oder kulturelle Einsatz gelohnt: Über ein Teil- oder Vollstipendium freuten sich am 21. April 2006 drei Mädchen und ein Junge.
Wie es ihnen vor der Abreise ging, welche Eindrücke sie in ihrem Gastland sammeln und was sie in "ihrem" Jahr sonst noch so erleben, erfährst du am besten von ihnen selbst! Denn unsere Stipendiaten melden sich regelmäßig mit neuen Berichten bei uns:
Hier ihre aktuellen Vorberichte (klicke dafür auf "mehr...")
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Name: Eleana
Alter: 16
Heimatort: Münster
Gastland: Frankreich
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Name: Annika
Alter: 16
Heimatort: Klausdorf
Gastland: USA
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Name: Alissa
Alter: 16
Heimatort: Dortmund
Gastland: USA
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Name: Tim Alexander
Alter: 17
Heimatort: Flensburg
Gastland: USA
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Meine Monatsberichte
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Hi,
ich heiße Eleana, bin 16 Jahre alt und komme aus Münster. Zuerst möchte ich noch mal sagen, dass ich mich total über das Stipendium gefreut habe und schon sehr gespannt bin, was mich in dem kommenden Schuljahr erwartet. Bald habe ich die Chance, das richtige Leben in Frankreich kennen zu lernen...WAHNSINN!
Ich bin schon immer begeistert und fasziniert vom Ausland gewesen. Deswegen hat es mir u.a. super viel Spaß gemacht, die Tage der Begegnung in Münster beim Weltjugendtag mit meinen Freunden vorzubereiten. In unserer Gemeinde waren Gäste aus Frankreich und Brasilien. Da die brasilianischen Gäste auch noch nach dem Weltjugendtag geblieben sind, konnten wir einen sehr engen Kontakt zu ihnen aufbauen. Hierbei ist die Idee entstanden, einen interkulturellen Jugendaustausch mit Brasilien durchzuführen. In die Organisation des Projektes investiere ich sehr viel Zeit. Anfang letzten Jahres habe ich in der Schule die Patenschaft für die neuen Fünftklässler mit einer Freundin übernommen. Auch die Arbeit als Klassensprecherin ist aufregend.
Aufregend finde ich es, neue Leute kennen zu lernen, egal ob sie meine Sprache sprechen oder nicht. Somit hatte ich schon oft Gäste aus dem Ausland, z.B. eine Französin, einen Weißrussen und einen Brasilianer, bei uns zu Hause.
In meiner Freizeit ist Musik eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: ich spiele jetzt seit fünf Jahren afrikanische Trommel (Djembe) und singe sehr gerne, vor allen Dingen mit Freunden. Auch Tanzen gehört zu meinen Hobbies. Ich finde es super, abends mal auf eine Party zu gehen um da richtig Spaß zu haben. In Sachen Sport gefallen mir Joggen und Inline Skating ganz gut.
Ich wünsche euch alles Gute und viel Glück bei eurer Bewerbung für das Nordlicht Stipendium!
Liebe Grüße, Eleana
Meine Monatsberichte
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Ungefähr in der 8. Klasse erfuhr ich das erste Mal, dass es die Möglichkeit gibt, ein Jahr im Ausland zu verbringen. Ich war sofort von der Idee begeistert und träumte von Australien, jedoch zerschlug sich das auch ganz schnell wieder, nachdem meine Freundin und ich die auf den ersten Blick recht hohen Katalogpreise einer Organisation sahen. Zwei Jahre später, als ich auf Klassenfahrt in Prag war, kam ich irgendwie wieder auf das Thema zurück. Meine Klassenlehrerin erzählte von ihrem Sohn, der in Panama lebt und einen Jugendaustausch in die USA mit Hilfe eines Stipendiums machen konnte. Nach einem längeren Gespräch mit ihr über das Thema Auslandsjahr war ich wie "hin und weg" und mein Traum, ein Jahr im Ausland zu verbringen, kam wieder auf.
Leider teilten jedoch nicht alle meinen Auslandstraum, v.a. meine Eltern nicht. Besonders mein Vater war dagegen, dass ich für ein Jahr in einer anderen Familie und in einem anderen Land lebe. Fast jeden Abend haben wir dieses Thema diskutiert. Letztendlich kann ich mich nicht erinnern, was nun der ausschlaggebende Punkt zu seiner "Meinungsänderung" war, aber Hauptsache ist, dass er sie geändert hat.
Anafang 2005 sprach ich mit einem Freund, der damals in den USA ein ATJ verbracht hat. Er erzählte mir von einem Stipendium aus dem "Norden". Ich "googelte" ein wenig und kam mit ein wenig Glück auf die Internetseite vom Nordlicht Stipendium, das besonders sozial engagierte Schüler/-innen mit einem Stipendium für einen Auslandsaufenthalt belohnt. Alle erforderlichen Nachweise und Bescheinigungen zusammen zu bekommen in nur fünf Tagen (bis zum Bewerbungsschluss), war ziemlich hart. Mit großer Freude habe ich kurz darauf erfahren, dass ich ein Teilstipendium erhatten würde, womit ich gar nicht gerechnet hatte, zumal der Wettbewerb deutschlandweit ausgeschrieben wurde und es noch viele Mitbewerber gab.
So wird es mir doch noch ermöglicht, ein ATJ in den USA zu verbringen. Also vielen, vielen Dank an die Stiftung Nordlicht, meinen Eltern und allen, die mich unterstützt haben!!!
Natürlich bin ich sehr neugierig, was mich im nächsten Schuljahr erwarten wird: in welchen Staat werde ich kommen, welche Schule darf ich besuchen, was werde ich alles erleben,...
Aber am meisten würde es mich freuen, wenn ich ganz viele nette Amerikaner oder andere ATS treffen werde, mit denen ich noch lange in Kontakt bleiben kann und am wichtigsten, mit denen ich viel Spaß haben werde. Natürlich habe ich auch Angst, dass es mir sehr schwer fallen wird, in den USA ohne meine Freunde und Familie zu leben, aber die Neugierde, etwas Neues zu entdecken, überwiegt. Ich bin im Moment also super glücklich, habe nur gaaaanz wenig Bedenken und bin erstmal sehr gespannt, wann ich meine Gastfamilie bekomme und vor allem auf den ersten Kontakt mit ihr. Bis dahin liebe Grüße an alle!
Annika
Meine Monatsberichte
Programmabbruch aus piv. Gründen
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Hallo,
ich heiße Alissa und wohne zusammen mit meinen Eltern und Großeltern in einem Stadtteil von Dortmund. Meine Eltern und ich haben schon viele Reisen nach Mittel- und Südeuropa, Nordafrika und Mexiko unternommen. Seit der 7.Klasse wollte ich fremde Länder nicht nur besuchen, sondern am liebsten auch eine längere Zeit dort verbringen, um einen tieferen Einblick in Kultur und Leben zu erhalten. Die USA waren bereits lange mein Traumland und im Sommer 2005 hatte ich das Glück, dort einen dreiwöchigen Jugendaustausch mit der Deutschen Hämophiliegesellschaft zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten (DHG) erfahren zu dürfen. In der DHG bin ich bereits als Jugendvertreterin für NRW Mitte tätig und nahm an Jugendfreizeiten in ganz Deutschland teil. Mein Wunsch, ein ganzes Jahr als Austauschschülerin in den USA zu verbringen, hat sich nach meinem Aufenthalt noch verstärkt.
Eher zufällig erfuhr ich im Internet von Kultur Life und der Stiftung Nordlicht Stipendium, die SchülerInnen mit besonderem sozialen Engagement auszeichnet. Neben meinem Amt als Jugendvertreterin bin ich Streitschlichterin an meiner Schule, Patin der fünften Klasse und gebe ehrenamtlich Nachhilfe. In meiner Freizeit mache ich mit großer Leidenschaft seit 12 Jahren Ballett und Showtanz.
Am 16.März, dem Geburtstag meiner Mutter, kam dann per Post die offizielle Bestätigung, dass ich ein Teilstipendium erhalten würde. Meine Familie, Freunde und ich haben uns riesig gefreut. Die Stipendienübergabe in Kiel am 21.April war sehr schön und familiär gestaltet: es gab eine tolle selbstgebackene Torte mit den Namen der Stipendiaten, einem kleinem Marzipanflugzeug und dem Logo der Stiftung. Auch das anschließende Vorbereitungsseminar war informativ, umfassend und interessant und hat vor allem - mit allen anderen zukünftigen und auch ehemaligen Austauschschülern - sehr viel Spaß gemacht.
Nun kann ich es kaum mehr erwarten, meine Gastfamilie zu bekommen! Bevor es dann endlich losgeht, wird mich noch meine Freundin Erica aus Georgia, USA, besuchen und ich kann ihr einen Eindruck von unserem Leben hier in Deutschland geben. Bis dahin wünsche ich allen (zukünftigen) Austauschschülern/Innen ein tolles, aufregendes und erfolgreiches Jahr in ihrem Gastland.
Eure Alissa
Meine Monatsberichte
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Ein Jahr Amerika - der Traum vieler Jugendlicher…
…und meiner schon seit vielen Jahren. Der Traum USA begann bei mir, als ich vor ca. sechs Jahren anfing American Football zu spielen. Ich war schon immer fasziniert von den USA und deren Lebensstiel, doch erst ab dem Moment, als mir ein Mitspieler von seinem Auslandsaufenthalt in den USA erzählte, war für mich klar, ich werde auch dort ein Jahr verbringen.
Für mich stand fest, dass ich nach meinem Realschulabschluss ein Jahr im Ausland verbringen wollte, bevor ich aufs Fachgymnasium gehe. Ein Stipendium war für mich aus finanziellen Gründen die einzige Chance, als Austauschschüler in die USA gehen zu können. Meine Mutter fand dazu im Dezember zufällig einen Bericht in unserer Tageszeitung, in dem stand, dass die Austauschorganisation KulturLife als Förderer das Nordlicht Stipendium für besonders sozial engagierte Schüler/Innen ausschreibt. Ich bewarb mich sofort! Ich engagiere mich seit vier Jahren als Klassen- und seit zwei Jahren als Schülersprecher. Ferner bin ich im Landesschüler Parlament vertreten und begleite in den Ferien Jugendgruppen als Hilfsbetreuer. Außerdem habe ich in den letzten drei Jahren am Trilateralen Jugendaustauschprogramm der Stadt Flensburg und ihrer Partnerstädte Stolpe (Polen) und Carlisle (England) während der Sommerferien teilgenommen. Das Jugendauswahlteam Schleswig Holstein im American Football in Berlin zu repräsentieren, war für mich ein große Ehre.
Die Warterei auf das Ergebnis der Jury war unerträglich. Im Februar erhielt ich den heiß ersehnten Anruf, dass ich für ein Stipendium vorgeschlagen sei, aber noch ein Auswahlgespräch bei uns statfinden würde. Es war ein so lockeres, ungezwungenes und tolles Gespräch und ich hatte ein super Gefühl danach. Eine Woche später kam der ersehnte Anruf und mir wurde mitgeteilt, dass ich ein Vollstipendium erhalten würde.
Ich kann es immer noch nicht so recht glauben! Nach der offiziellen Stipendienübergabe und dem anschließenden Vorbereitungsseminar glaube auch ich so langsam daran. Jetzt muss nur noch die Zeit bis zu meiner Abreise überstanden werden ehe mein Traum Realität werden kann. Amerika ich komme… ;-)
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