++++ Nordlicht Stipendium 2005 ++++

Im Jahr 2005 hat sich für fünf Bewerber der persönliche soziale oder kulturelle Einsatz gelohnt: Über ein Teil- oder Vollstipendium freuten sich am 8. April 2005 drei Mädchen und zwei Jungen.

Wie es ihnen vor der Abreise ging, welche Eindrücke sie in ihrem Gastland sammeln und was sie in "ihrem" Jahr sonst noch so erleben, erfährst du am besten von ihnen selbst! Denn unsere Stipendiaten melden sich regelmäßig mit neuen Berichten bei uns:

Hier ihre aktuellen Vorberichte (klicke dafür auf "mehr...")
Name: Thoma
Alter: 16
Heimatort: Dagebüll (SH)
Gastort: Flatwoods
(Kentucky, USA)

mehr...

Name: Constanze
Alter: 16
Heimatort: Bad Schwartau (SH)
Gastort: Swannanoa
(North Carolina, USA)

mehr...

Name: Svea
Alter: 16
Heimatort: Sievershagen (MV)
Gastort: Greer (South Carolina, USA)

mehr...

  
Name: Frederik
Alter: 17
Heimatort: Hamburg
Gastort: Alger(Ohio, USA)

mehr...

Name: Dennis
Alter: 18
Heimatort: Neumünster (SH)
Gastort: USA

mehr...

 

Meine
Monatsberichte

Schon seit einigen Jahren war es mein Wunsch, ein Austauschjahr zu machen. Jetzt geht er in Erfüllung. Ich habe ein Teilstipendium von Nordlicht für soziales Engagement bekommen und fliege jetzt im August 2005 in die USA, um eine fremde Kultur und die Sprache besser kennen zu lernen. Natürlich freue ich mich auch schon auf die Menschen und meine Gastfamilie in Amerika. Ich hoffe, ich werde dort viele neue Freundschaften finden.

Durch die Schule wurde ich eigentlich erst auf das Nordlicht Stipendium aufmerksam. Ende Januar, 2 Tage vor Einsendeschluss, wurde bei uns in der Klasse ein Informationsbrief von Nordlicht aufgehängt. Ich durfte meine Bewerbung um ein Stipendium glücklicherweise noch nachreichen, da die Zeit sonst zu kurz gewesen wäre. Da die Stipendien für soziales Engagement vergeben werden, schrieb ich meine sozialen Tätigkeiten in die Bewerbung. Dass ich seit 2 Jahren aktiv in der Schülervertretung bin und mit den Schülersprecherinnen zusammen die Sitzungen der Schülervertretung leite (wo wir Vorschläge für eine bessere Gestaltung des Schullebens sammeln). In der Schulkonferenz versuchen wir dann die Ideen durchzusetzen; z. B. Patenschaften zwischen den 5.- und 10.-Klässlern oder die Teilnahme am Sozialen Tag,… (haben wir auch durchbekommen).Und dass ich selber eine kleine Patengruppe habe, sie in den Ablauf und die Örtlichkeiten des Schullebens eingewiesen habe und sie jetzt bei Gesprächen mit dem Lehrer unterstütze. Außerdem betreue ich oft die jüngere Schulvolleyballmannschaft bei Turnieren. Aktiver bin ich jedoch beim DLRG Niebüll. Dort helfe ich schon länger bei der Nichtschwimmerausbildung und der Fortgeschrittenengruppe des Vereins. Meine Mannschaftskollegen und ich nehmen mit Hilfe des Vereinstrainers die soziale Betreuung der Kinder wahr und führen eigenständige Trainingseinheiten durch.

Anfang März bekam ich dann Bescheid, dass ich ein Teilstipendium bekommen habe und am 8. April die Übergabe ist. Ich war ziemlich aufgeregt, doch es war echt nett gemacht mit Kaffe und Kuchen. Frau Müller hatte extra eine riesige Torte mit der USA Flagge gebacken. Außerdem fand ich es sehr spannend, welchen sozialen Aktivitäten die anderen Stipendiaten nachgehen. Am 9. und 10. April hatte ich dann auch schon das Vorbereitungsseminar in Neumünster. Wir haben zusammen mit den anderen, die ein Austauschjahr machen, über Schüleraustausche geredet und einige Rollenspiele auf Englisch gemacht. Das war echt lustig und informativ. Uns wurde gezeigt, wann wir mit unseren ausländischen Betreuern reden sollen oder wie wir z. B. Probleme selber lösen können. Wir hatten viel Spaß zusammen. Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf mein Austauschjahr und hoffe, dass es mir dort gefallen wird. Am schönsten wäre es natürlich, wenn ich dort viel nette und sportbegeisterte Menschen kennen lerne, denn ich mag sehr gerne Sport (am liebsten Volleyball und Schwimmen). Angst habe ich eigentlich nicht, aber ich frage mich natürlich schon manchmal "Wie ist meine Gastfamilie so?", "Komme ich mit dem Schulstoff mit?". Diese Ängste sind aber auch ganz schnell wieder weg, wenn ich mir vorstelle, wie toll es werden kann, wenn ich mich erst mal eingelebt habe und für jeden Spaß zu haben bin. Viele meiner Freunde freuen sich, genauso wie meine Eltern und meine Brüder. Einige sind aber auch traurig, wir sehen uns immerhin fast ein Jahr nicht, aber wozu gibt es E-Mails oder Briefe? Außerdem ist es eine einmalige Chance mal aus diesem "alltäglichen" Schulleben raus zu kommen. Ich freue mich schon riesig auf den August, doch bis dahin ist ja noch viel zu tun, meine Abschlussarbeiten, Abschiedsparty und alles, was so zur Vorbereitung dazu gehört, lassen die Zeit bis August schnell vergehen.

Viele liebe Grüße
Thoma Albrecht

↑ nach oben